Gesichter, Geflecht und Farbe — Linie als Atem.
Annet Kowoll schafft abstrakte Kunst in Ulmen in der Eifel. In ihrem Portfolio finden sich Originalwerke, die zwischen Figur und Abstraktion changieren: Gesichter, Pflanzen und fabelhafte Wesen, die aus dichten Mustern und Linien wachsen.
Ihre Arbeiten entstehen in unterschiedlichen Techniken. Mit Tusche zeichnet sie feine, meditative Linien, mit Aquarell setzt sie transparente Farbflächen, und in der Enkaustik verschmelzen heißes Wachs und Pigment zu reliefartigen Oberflächen. Das Zentangle-Prinzip — das ruhige Aneinanderreihen kleiner Muster — prägt viele ihrer Bilder und macht das Zeichnen zu einem Prozess der Konzentration und Achtsamkeit.
Inspiration findet Annet Kowoll in der Natur der Eifel ebenso wie in der eigenen Fantasie: Flechten, Blätter, Wasser und Licht verwandeln sich in Farbwelten und Kreaturen. So entsteht ein persönliches Werk, in dem jedes Bild eine eigene Geschichte von Struktur, Farbe und Bewegung erzählt — abstrakte Kunst, die zum genauen Hinsehen einlädt.
Ich zeichne, bis die Linie ein Gesicht findet.
Zwischen Zentangle und Encaustic, zwischen Tusche und Wachs entstehen Wesen, Pflanzen und Porträts. Jedes Bild ist ein langsames Wachsen von Mustern — Schicht über Schicht, Strich neben Strich.
Animierte Nahaufnahmen einzelner Arbeiten — die Kamera wandert über Farbe und Struktur und lässt jedes Detail langsam atmen.
Künstlerin und Kunstlehrerin i.R. aus Ulmen in der Eifel.
In ihren Arbeiten verbindet Annet Kowoll Zentangle und Encaustic mit Tusche, Aquarell und Acryl. Aus dichten Mustern wachsen Porträts, Pflanzen und fabelhafte Wesen — figürlich und abstrakt zugleich. Das Zeichnen ist für sie ein meditativer Prozess: Linie um Linie, bis ein Bild zu atmen beginnt.